Implantate - Die Implantologie im Zahnaerztezentrum Hannover Implantattherapie

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Die Implantologie - Implantate

 
Ein strahlend schönes Lächeln mit weißen, natürlich wirkenden Zähnen ist mehr als nur ein zeitgenössisches Schönheitsideal. Es verleiht uns Attraktivität und Eleganz, vermittelt Sympathie und Sauberkeit und schenkt uns Lebensqualität. "Lächeln wie die Stars" – so lautet der Wunsch vieler Menschen, denn Film, Fernsehen oder Werbung zeigen uns tagtäglich worauf wir im Leben achten: Auf das Lächeln unseres Gegenübers.

Auch die beste Vorsorge kann indes nicht verhindern, dass manch einem von Zeit zu Zeit das Lächeln vergeht – nämlich wenn dieses durch Zahnverlust beeinträchtigt wird. Nicht nur der altersbedingte Zahnverlust spielt hierbei eine große Rolle. Auch durch Unfall, mangelnde Mundhygiene oder Krankheit können Zähne verloren gehen.

Fehlende Zähne bewirken leider viel mehr als nur ein unschönes Lächeln. Sie schränken auch die Lebensqualität ein – je nach Umfang des Zahnverlustes z.T. sogar massiv. Unsicherheit in der Öffentlichkeit, undeutliche Sprache, Probleme beim Essen, Abbeißen fester Nahrung... Probleme, die man vielerorts berichtet bekommt. Aber das muss nicht so sein!

Die Implantologie stellt heute ein bewährtes, medizinisches Verfahren dar, mit dem fehlende Zähne sicher, fest und vor allem hoch ästhetisch ersetzt werden können. Viele unsere Patienten würden sogar sagen: "Die Implantologie kann kleine Wunder vollbringen!"

Lesen Sie selbst, was Implantate heutzutage leisten und in wie weit sie für Sie persönlich geeignet sein können:

1. Implantate – naturnaher Wurzelersatz
2. Ablauf der Implantation
3. Ästhetik
4. Prothetik
5. Begleitende Behandlung


1. Implantate – naturnaher Wurzelersatz

Ein Implantat ist ein zylindrischer, meist schraubenförmiger Körper, der fest im Kieferknochen verankert wird. Durch seine Formgebung und die spezielle, mikrorauhe Oberfläche verwächst das Implantat eng mit der Knochenstruktur, so dass es nahezu wie ein echter Zahn mit Wurzel belastet werden kann.
Implantate können Einzelkronen, Brücken (auch mehrgliedrig) bis hin zur Vollprothese tragen. Je nach Bedarf des Patienten kann der Zahnersatz fest verschraubt bzw. aufzementiert oder herausnehmbar sein.

Schematische Darstellung: Vergleich zwischen natürlichem Zahn und implantatgetragener Krone aus Vollkeramik.

Aufbau eines Zahnimplantats



[1] Zahn | Vollkeramikrone auf Implantataufbau (Abutment)
[2] Zahnfleisch
[3] Zahnwurzel
[4] Zahn | Kieferknochen
[5] Implantat mit Kompressionsgewinde

Zahnimplantate werden in den verschiedensten Größen, Längen und Durchmessern angeboten, damit möglichst jeder Patient individuell versorgt werden kann. Als Material kommt vorwiegend Titan mit dem Reinheitsgrad 5 zum Einsatz – ein Material, das sich in klinischen Studien und in der tagtäglichen Praxis seit gut 40 Jahren bewährt hat. Es ist sehr leicht, zugleich aber sehr stabil. Es weißt zudem anti-allergische Eigenschaften vor, ist gewebefreundlich (biokompatibel) und verwächst fest mit dem Kieferknochen (osseointegrativ).

Zusammenfassend können Implantate…

  • verlorengegangene Zähne ersetzen.
  • einen festen Prothesenhalt ermöglichen.
  • die eigenen Zähne schonen.
  • vor Knochenabbau (Atrophie) schützen.
  • eine sichere Behandlungsmethode darstellen
  • ein wirtschaftliches Verfahren sein (lange Haltbarkeit)


2. Ablauf der Implantation

Für den Weg vom chirurgischen Eingriff der Implantation bis hin zur prothetischen Versorgung sind in der Regel mindestens 5 Monate zu veranschlagen. Der Zeitaufwand für vorhergehende Behandlungen, die für die Implantation notwendig sind, muss noch hinzugerechnet werden.
Die größte Zeitspanne benötigt im Gesamtzusammenhang das ungestörte Einheilen der Implantate. Denn nur wenn die Implante fest mit dem Kieferknochen verwachsen, ist ein langfristiger Bestand der kompletten Versorgung gewährleistet. Die Implantation selbst stellt hingegen nur ein vergleichsweise kurzen Eingriff dar, der an einem Tag – in wenigen Stunden erledigt ist. Auch die Fertigung des Zahnersatzes im Meisterlabor benötigt nicht mehr als 14 Tage.

In einzelnen Fällen kann auch die Versorgung mit sog. "Sofort-Implantaten" gegeben sein, wobei die prothetische Versorgung unmittelbar nach der Implantation erfolgen kann. Ebenso gibt es sog. "Immediate Implants", die während der Einheilphase der endgültigen Implantate für festen Sitz des Zahnersatzes sorgen. Diese Implantate werden vor der prothetischen Endversorgung entfernt. Wie bereits erwähnt, sind diese Implantattypen jedoch nur in Einzelfällen möglich.

Zusammengefasst hier noch einmal der gesamte
Ablauf einer Implantatversorgung:

Voruntersuchung (unbestimmt)
  • Indikation der Implantation
  • evtl. allgemein-medizinische Untersuchung
  • Aufklärung des Patienten
  • Therapieplan
  • evtl. Vorbehandlung (Extraktionen o.Ä.)

Implantation (meist ambulant – 1. Tag)
  • chirurgischer Eingriff:
  • Einbringen der Implantate
  • Wundversorgung
  • bei Bedarf in Narkose/Sedierung
  • ggf. stationäre Aufnahme


Einheilphase (mindestens 3 Monate)
  • Einheilen der Implantate im Kieferknochen
  • provisorische Versorgung

Eröffnung (nach 3,5 Monaten)
  • Freilegung der Implantate
  • evtl. Abdrucknahme für Zahnersatz

Abheilung (4. Monat)
  • Heilung des Weichgewebes am Implantat
  • evtl. Abdrucknahme für Zahnersatz


Prothetische Versorgung (5. – 6. Monat)
  • Abdrücke
  • Anprobe
  • Fertigung des Zahnersatzes
  • evtl. Abdrucknahme für Zahnersatz



3. Ästhetik

In der bei Implantologicum angewandten Zahnmedizin kommen – insbesondere bei Implantaten – ausschließlich hoch ästhetische High-Tech-Materialien zum Einsatz. Neben dem gut verträglichen Titan (Grad 5), aus welchem die Implantatkörper gefertigt sind, setzen wir vermehrt auf Zirkondioxid. Dieser Werkstoff ist ähnlich stabil wie Titan, ist aber natürlich weiss gefärbt. Zirkondioxid kommt bei den Implantataufbauten (Abutments) und Brückengerüsten zum Einsatz. Der Vorteil ggü. Metallabutments etc. ist, dass nach der Verblendung mit Vollkeramik (z.B. Krone) im natürlichen Gegenlicht kein metallisch-grauer Schatten "im Zahn" zu erkennen ist. Das Finish ist ein hoch ästhetischer Zahnersatz, der durch seine "innere" Weißheit wie echte Zahnsubstanz wirkt. Natürlich wie die Natur!


4. Prothetik

Ebenso wichtig wie die absolute Präzision beim medizinisch-chirurgischen Part der Implantation, ist die anschließende exakte Fertigung der Implantatprothetik durch das Meisterlabor. Von Meisterhand werden hier ästhetische "Kunstwerke" geschaffen, unterstützt durch modernste Herstellungsverfahren. Damit ist garantiert, dass jeder Zahnersatz so individuell und einzigartig ist, wie der Mensch, für den er bestimmt ist.

Implantologicum arbeitet seit Jahren erfolgreich mit dem Dentallabor Dentec-Zahntechnik GmbH, einem Speziallabor für Zahnästhetik und Implantologie zusammen. Zahntechnikermeister Heiko Roth und sein Team fertigen für unsere Patienten individuelle zahntechnische Meisterwerke, die in Funktion und Ästhetik auch höchste Ansprüche erfüllen.

Der individuelle Zahnersatz wird heute mit modernsten Hilfsmitteln und Materialien gefertigt, welche ein Optimum an Genauigkeit bieten. So werden z.B. Implantataufbauten aus dem unter Punkt 3 beschriebenen Zirkondioxid per CAD/CAM (Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing) hergestellt. Dazu wird das mittels Abdruck geformte Modell per Computer abgescannt. Die 3-dimensionalen Daten werden dann an eine Fräsmaschine übermittelt, welche den exakt passenden Zahnersatz aus einem Block Zirondioxid herausfräst.

Bevor der Zahntechniker jedoch mit seiner Meisterarbeit beginnt, wollen wir Sie als Patient ausführlich über die prothetischen Möglichkeiten aufklären. Was kommt in Ihrem persönlichen Fall in Frage? Fest verschraubter Zahnersatz oder eine herausnehmbare Lösung? Wo liegen die Vorteile? Gibt es Nachteile? Nicht zuletzt ist die Art der Prothetik ein wichtiger Kostenfaktor im Gesamtbudget der Implantation. Und hierüber wollen Sie ebenso offen und ausführlich beraten.


5. Begleitende Behandlung

Nicht jeder "Patientenmund" ist für eine sofortige Implantation geeignet. Verschiedene Faktoren können den chirurgischen Eingriff selbst oder den langfristigen Erfolg gefährden. Häufigste Kontra-Indikationen sind Knochenprobleme wie poröser Knochen oder eine unzureichende Kieferdicke (durch Knochenschrumpfung – Atrophie). In beiden Fällen ist die Stabilität der Implantate im Knochen gefährdet. Um diesen Risiken entgegen zu wirken, verfügt der Behandler jedoch über verschiedene Verfahren und Therapien, mit denen die Ausgangssituation entscheident verbessert wird:


Professionelle Geweberegeneration (GTR)

Oftmals sind die Voraussetzungen für die Implantation nicht optimal, dann kann mit Hilfe der GTR-Technik das verloren gegangene Gewebe regeneriert werden und eine Implantation ist problemlos möglich. (GTR = Guided Tissue Regeneration)



Sinuslift-Knochenaufbau im Oberkiefer
Im Oberkieferseitenzahnbereich ist oftmals das Knochenangebot für das Einbringen von Implantaten zu gering. In diesen Fällen kommt die sog. Sinus-Lift-Technik zur Anwendung: Dabei erfolgt ein Gewebeaufbau im Bereich der Kieferhöhle, entweder mit Knochenersatzmaterial, autogenem Knochen oder mit BioSeed OralBone (siehe unten)


BioSeed OralBone – Züchtung von körpereigenem Knochen

In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Biotechnologieunternehmen BioTissue-Technologies ist für uns die Züchtung von körpereigenem Knochen möglich. In einem kleinen Eingriff wird dem Patienten ein kleines Stück Gewebe entnommen. Dieses Gewebestück wird in speziellen Nährböden nach Freiburg gebracht und dort in einem weltweit einmaligen, patentierten Verfahren unter Reinraumbedingungen zu einer für den Knochenaufbau ausreichenden Menge gezüchtet. Die Züchtung von Knochen dauert 7 - 8 Wochen, es ist ein genau festgelegter zeitlicher und organisatorischer Ablauf einzuhalten.


PRP (Platelet Rich Plasma)

Aus körpereigenem Blut des Patienten gewinnen wir durch ein spezielles Separationsverfahren Wachstumsfaktoren, das sog. Platelet Rich Plasma. Diese Wachstumsfaktoren unterstützen und beschleunigen den Einheilungsprozeß der Implantate und ggf. von Gewebeaufbauten


Bone Condensing Technik

Bei Patienten, die eine verminderte Knochendichte aufweisen, z.B. aufgrund einer Osteoporose, können Implantate mit Hilfe der Bone Condensing Technik heutzutage sicher eingesetzt werden. Das Gewebe des Patienten wird hierbei intraoperativ verdichtet und ggf. mit PRP (siehe oben) angereichert.


Lasergestützte Implantateröffnung

Implantate heilen normalerweise geschützt unter dem Zahnfleisch ein und werden in einem sog. Re-Entry für die Versorgung mit Zahnersatz vorbereitet. Diese Re-Entry-Behandlung erfolgt bei uns unblutig mit dem Laser. Durch diese hochpräzise Technik entstehen in der Regel keinerlei oder nur minimale Nachbeschwerden und außerdem ist die Zahnersatzversorgung deutlich einfacher durchführbar.


Bedenken Sie bitte: Eine Implantattherapie stellt eine sehr individuelle Leistung dar. Ob die hier aufgeführten Techniken in Ihrem Fall in Frage kommen, kann nur nach eingehender, individueller Implantatdiagnostik und Beratung geklärt werden!

 
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